Dunkel die Wolken und grausam der Wind,
seit so vielen Zeiten
durchschreit' ich die Weiten,
denn ich bin der Einsamkeit Kind.
Ziehen die Raben den Toten auch nach,
so werd' ich doch suchen,
die Sonne verfluchen…
mein Grab, liebe Seel', es liegt brach.
Fröstelnde Hände, eiskalt und wachsbleich,
die Finger wie Krallen,
wie Zittern und Fallen…
ein Echo ins Untotenreich.
Mein Liebster, sag', wo bist Du hin?
Mein Herz, es verweigert mir Tag für Tag
den gnädig erlösenden, letzten Schlag.
Oh, Wanderer, antworte nur dieser Frag':
Sag', wo ist er hin?
Sag', wo liegt der Sinn…
in der grausamen Bürde die ich hier trag'?
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